Zecken beim Hund bekämpfen

Wie bemerke ich Zecken bei meinem Hund?

Zecken sind vor Beginn ihrer Blutmahlzeit sehr klein und mit bloßem Auge manchmal kaum zu erkennen. Hat Ihr Hund zusätzlich dichtes oder dunkles Fell, haben Sie es besonders schwer, die Parasiten auf Ihrem Vierbeiner zu finden.

Aus diesem Grund werden Zecken bei Hunden häufig erst bemerkt, wenn sie bereits zugestochen haben und angeheftet sind. Sie sehen oder fühlen dann einen Fremdkörper auf der Haut Ihres Vierbeiners. Beim genauen Hinsehen bestätigt sich Ihr Verdacht: Der Hund hat eine Zecke!

In so einem Fall ist es recht wahrscheinlich, dass die Zecke schon längere Zeit unbemerkt Blut gesaugt hat. Zecken können während sie Blut saugen  Krankheitserreger auf den Hund übertragen. Nun gilt es daher, keine Zeit zu verlieren. Denn je länger die Zecke saugt, desto größer wird das Übertragungsrisiko.

Zecken richtig entfernen:

Zecken beim Hund richtig entfernen

  1. Fassen Sie den Kopf der angesogenen Zecke mit einer spitzen Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange bzw. -karte (gibt es in der Apotheke oder im Fachhandel) dicht über der Haut und ziehen Sie ihn mit einer vorsichtigen, aber durchgehenden Zugbewegung langsam und vorsichtig nach oben heraus. Achtung: Dabei sollte der Zeckenkörper nicht unnötig gequetscht werden, um zu verhindern, dass durch den Druck mit Erregern wie Borrelien infizierter Zeckeninhalt in die Stichstelle gelangt.
  2. Bleibt der Zeckenkopf nach der Entfernung in der Haut des Tieres zurück, sollte der Bereich unbedingt desinfiziert werden, um das Risiko einer bakteriellen Folgeinfektion zu minimieren. Ein Tierarzt sollte den Zeckenkopf anschließend nach Möglichkeit vollständig aus der Wunde entfernen, damit es zu keinen Entzündungen kommt.

Was hilft gegen Zecken?

Augen auf! Alle Hunde sollten gründlich und regelmäßig auf einen Zeckenbefall hin untersucht werden. Damit verringern Sie auch die Gefahr, dass die Zecken vom Hund auf Sie und Ihre Familie übergehen können und es durch einen Zeckenstich gar zur Übertragung von Krankheiten wie FSME oder Borreliose kommt. Vorhandene, möglicherweise schon angesogene Zecken sollten rasch entfernt werden.

Wenn Sie vermeiden möchten, dass sich Zecken überhaupt auf Ihrem Hund niederlassen, ist es ratsam, ihn mit einem abwehrenden (repellierenden) und abtötenden Mittel gegen Zecken zu behandeln. Dazu stehen beispielsweise so genannte Spot-on-Lösungen oder das Zeckenhalsband Seresto® zur Verfügung. Mit ihnen ist Ihr Hund beim Ausflug ins Grüne vor den Gefahren der lästigen Blutsauger bestmöglich geschützt.

Warum ein Halsband?

Die Wirkstoffe im Seresto Halsband werden kontinuierlich in geringen Mengen abgegeben und verteilen sich über den natürlichen Fettfilm von Haut und Haaren. Vorhandene Zecken werden bei Kontakt abgewehrt und in der Folge abgetötet. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass das Berühren des Hundes ungehindert möglich bleibt und nicht wie bei Spot-On-Lösungen eine Wartezeit nach dem Auftragen der Lösung eingehalten werden muss. Auch andere Tiere im Haushalt müssen nicht für eine bestimmte Zeit von dem behandelten Tier ferngehalten werden. Seresto® gibt nur so viel von den Wirkstoffen ab, wie nötig ist, um die Zecken effektiv zu bekämpfen.

Streicheln bleibt also zu jeder Zeit erlaubt! Mehr zu der Wirkung von Seresto® gegen Zecken finden sie hier.

Hinweis: Verwenden Sie bitte keine Hausmittel wie ätherische Öle oder Knoblauch als Zeckenschutz für Hunde. Solche Maßnahmen sind auf Wirkung und Verträglichkeit häufig nicht ausreichend geprüft und können der Gesundheit Ihres Hundes schlimmstenfalls sogar schaden. Vertrauen Sie lieber auf zugelassene Arzneimittel wie Seresto® aus Apotheken oder Tierarztpraxen.



Wirkung & Anwendung von SerestoGrafik: Wirkung und Anwendung von Seresto