Seresto® Storys

Seresto®* schützt Hunde bis zu acht Monate vor Zecken, Flöhen und Haarlingen. Eine lange Zeit, in der sich Hundehalter nicht um den äußeren Parasitenschutz ihres Vierbeiners kümmern müssen, sondern Zeit für viele andere Dinge haben. In der Rubrik Seresto® Storys begleiten wir Hunde und ihre Familien acht Monate lang und berichten, was sie in dieser Zeit bewegt hat. Den Anfang macht Labradormischling Kalle, der im Januar 2018 im Alter von 12 Wochen zu seiner Familie gezogen ist. Jeden Monat berichten wir an dieser Stelle von seiner Entwicklung und seinen Erlebnissen.

Monat 8: Kalle allein zu Haus

Neben den Grundkommandos wie „Sitz“ und „Bleib“, dem sicheren Rückruf, dem zuverlässigen „ins Körbchen schicken“ und dem Akzeptieren der Grundstücksgrenze (was inzwischen auch sehr gut klappt) hat Kalle ebenfalls gelernt, entspannt alleine zu Hause zu bleiben.

Nadine ist es sehr wichtig, dass sie Kalle mit gutem Gewissen alleine lassen kann. Mit vier Kindern ist es im Alltag oft nicht möglich, den Hund mitzunehmen. Und auch wenn Kalle immer und überall gerne dabei ist, ist es für ihn häufig zuhause im Körbchen einfach viel entspannter. Ganz abgesehen davon, dass es in der Sommerzeit sowieso viel zu heiß ist, um tagsüber mit dem Hund unterwegs zu sein. Egal ob im Auto, zu Fuß oder am Fahrrad.

Das entspannte Alleinbleiben bedarf allerdings Ausdauer und Übung. Nadine hat sich auch dazu umfassend in der Hundeschule informiert.

Tipps der Trainerin:

Das Training zum Alleinebleiben erfordert viel Geduld, ist aber im Alltag sehr gut unterzubringen. Umso früher man es übt, desto besser. Je älter ein Hund ist, umso aufwändiger wird das Training. Idealerweise startet man einige Tage nach der Eingewöhnung. Der Hund sollte in sehr kleinen Schritten an das Alleinsein herangeführt werden. Man beginnt damit, dass man den Raum verlässt, die Tür hinter sich schließt, diese nach nur wenigen Sekunden direkt wieder öffnet und wieder hereintritt. So bekommt der Hund gar nicht erst die Chance, irgendetwas als beunruhigend zu empfinden. Das alles passiert ohne den Hund in irgendeiner Form zu beachten, damit von seiner Seite keine Erwartungshaltung entsteht. Diese Übung wiederholt man täglich.

Nach und nach bleibt man ein paar Sekunden länger vor der Tür und steigert so langsam die Zeit der Abwesenheit. Wichtig dabei ist, dass man nicht kontinuierlich steigert, sondern zwischen längeren und kürzeren Frequenzen variiert. Hunde merken es, wenn die Zeiträume immer nur länger werden und das kann schnell zu einer Verunsicherung führen. Wenn man so weit ist, dass der Hund über einen längeren Zeitraum entspannt alleine bleiben kann, tut man dem Tier einen großen Gefallen, wenn dem Alleinsein eine körperliche und/oder geistige Auslastung wie ein Spaziergang, ein Suchspiel oder ein Training der Grundkommandos vorausgeht. Ausgepowert und mit leerer Blase fällt die Auszeit gleich viel leichter.

Über Monate hat Nadine mit Kalle das entspannte Alleinsein geübt. Sie hat sich dafür sehr viel Zeit genommen und täglich kleine Übungen eingebaut. Die Ausdauer hat sich gelohnt: Inzwischen ist Kalle völlig unbeeindruckt, wenn er zuhause bleiben soll und legt sich entspannt in sein Körbchen. Er weiß genau, dass seine Familie wiederkommt und er nichts zu befürchten hat.

 

* Die genauen Anwendungsgebiete entnehmen Sie bitte dem Beipackzettel.