Seresto® Storys

Seresto®* schützt Hunde bis zu acht Monate vor Zecken, Flöhen und Haarlingen. Eine lange Zeit, in der sich Hundehalter nicht um den äußeren Parasitenschutz ihres Vierbeiners kümmern müssen, sondern Zeit für viele andere Dinge haben. In der Rubrik Seresto® Storys begleiten wir Hunde und ihre Familien acht Monate lang und berichten, was sie in dieser Zeit bewegt hat. Den Anfang macht Labradormischling Kalle, der im Januar 2018 im Alter von 12 Wochen zu seiner Familie gezogen ist. Jeden Monat berichten wir an dieser Stelle von seiner Entwicklung und seinen Erlebnissen.

Monat 2: Das unsichtbare Band

Kalle Februar 2018

Kalle lebt nun schon seit einem Monat bei seiner Familie und alles hat sich mittlerweile gut eingespielt. Das Training der letzten Wochen war erfolgreich, sodass er nur noch ganz selten sein Geschäft im Haus verrichtet, er ist also fast stubenrein, hurra!

Auch Besucher werden nicht mehr jedes Mal unsicher angebellt. Wenn es klingelt, wartet Kalle ab, bis seine Menschen die Tür öffnen und den Besuch begrüßen. Erst danach kommt er dazu und darf Hallo sagen. Und sollte er es einmal vergessen, wird er konsequent und ruhig wieder auf seinen Platz geschickt, bis er sich entspannt hat.

Im Hundekindergarten

Kalle in der Welpenschule

Jede Woche geht Kalle weiterhin regelmäßig mit seinem Frauchen in die Hundeschule zur Welpengruppe. Dort wird immer am Anfang konzentriert geübt und erst danach darf getobt werden. Dabei wird viel Wert darauf gelegt, dass das Kräftemessen spielerisch bleibt und zu starke Dominanzgesten sofort von den Hundehaltern unterbrochen werden. Kalle ist häufig noch ungestüm und muss lernen, seine Kräfte richtig einzusetzen.

Tipp von der Trainerin:

Wird ein Hund beim Spiel stark bedrängt und seine Unterwerfungsgesten, wie beispielsweise auf den Rücken legen, zeigen keine Wirkung, sollte der Mensch eingreifen und die Situation klären. Zum Beispiel, indem er den aufdringlichen Hund wegschickt und das Spiel damit kurz unterbricht. So lernt der defensivere Hund, dass er sich auf seinen Menschen verlassen kann und von ihm beschützt wird. Der ungestüme Hund lernt hingegen, dass er Grenzen einhalten muss und der Mensch ein Spiel jederzeit unterbrechen kann – egal wie viel Spaß es dem Hund auch gerade macht.

Lauf, Kalle lauf!

Kalle Spaziergang Februar 2018

Die Spaziergänge werden immer länger, die Wochenregel wird aber noch beibehalten. Mit 20 Wochen darf Kalle jeden Tag etwa 40 min. am Stück spazieren gehen. Die erste Zeit bleibt er dabei an der Leine, und das Laufen neben Frauchen klappt schon ganz prima. Außerhalb des Wohngebietes darf er die Welt auch ohne feste Verbindung zu seinem Frauchen erkunden. Doch eins ist dabei wichtig: Er darf sich nicht zu sehr ablenken lassen und muss sich immer an seinem Menschen orientieren. Wie ein unsichtbares Band sollte eine Verbindung zwischen Hund und Mensch bestehen, die einen Rückruf jederzeit möglich macht.

Tipp von der Trainerin:

Bei dem Rückrufsignal sollte es sich um ein Wort handeln, dass in der alltäglichen Sprache keine Verwendung hat. Dies hat den Vorteil, dass sich ein Begriff nicht „abnutzt“ und vom Hund immer als klares Signal gedeutet werden kann.

Kalles Familie hat sich für das Wort „Return“ entschieden. Indem das Wort zuerst mit Leckerlies und Streicheleinheiten verknüpft wurde, hat Kalle gelernt, dass es sich bei dem Signal lohnt, die Nähe der Menschen zu suchen. Zu Beginn des Trainings wird das Wort aber nur gerufen, wenn Kalle auch die Absicht hat, zu seinem Menschen zurückzukehren. Erst, wenn das Kommando nach einiger Zeit richtig erlernt ist, wird es bei stärkeren Umweltreizen wie beispielsweise Begegnungen mit anderen Hunden eingesetzt.

Und da Kalle schnell lernt, klappt es bereits nach zwei Wochen Training ganz wunderbar!

 

* Die genauen Anwendungsgebiete entnehmen Sie bitte dem Beipackzettel.